Hausboot mieten auf dem Göta Kanal - Schweden
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Bootstour auf dem Göta Kanal

Mit dem Hausboot von Sjötorp nach Söderköping

Die Idee für den Bau des Göta-Kanals, eines der größten Bauprojekte in Schweden, entstand bereits im 16. Jahrhundert. Ziel war es, eine schiffbare Verbindung zwischen Ostsee und Vänern zu schaffen. Doch erst im 19. Jahrhundert  wurde der Entwurf von Baltzar von Platen in die Tat umgesetzt. Mit einer Länge von 190 km und 58 Schleusen reicht der Göta-Kanal von  Sjötorp am Vänern bis nach Mem am Slätbaken. 87 km der Strecke sind ausgebaggert, der Rest sind kleine Seen, z.B. Roxen, Boren, Vättern und Viken, die durchfahren werden. Am 26. September 1832 wurde der Kanal offiziell eingeweiht und diente während des 19. Jahrhunderts vor allem dem Transport von Waren und Passagieren. Doch der langfristige Erfolg als Transportstrecke blieb aus, der Warenverkehr wurde zunehmend auf Schiene und LKW verlagert. Heute ist der Göta-Kanal eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen Schwedens.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.gotakanal.se/media/2029/skepparguiden-de-2017.pdf

Sjötorp – Söderköping oder umgekehrt (Einwegfahrt)

– 1 Woche, 185 km, 52 Schleusen -

Die Route bietet neben der klassischen Einwegfahrt auch noch Zeit für einen Abstecher in den Vättern oder in den Kindakanal.

1. Tag: Söderköping

Die mittelalterliche Stadt Söderköping ist idyllisch gelegen. Sie verfügt über einen zentral gelegenen Kanalhafen mit Supermarkt in der Nähe. Nach der Übernahme des Bootes können Sie einen Probeschlag nach Mem und zurück nach Söderköping machen. Anschließend verbringen Sie noch etwas Zeit in der Stadt, denn es gibt viele gute Restaurants, ein anschließender Blick vom „Ramunderberget“ und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.
Bummels Sie durch die Stadt, denn zahlreiche Astrid Lindgren Filme wurden hier gedreht. Vielleicht erkennen Sie den ein- oder anderen Schauplatz wieder. Auch eine Fahrt mit dem choo-choo-Train entlang des Kanalhafens eröffnet eine neue Perspektive.

Lohnenswert:

Smultronstället – das bekannte Eis-Restaurant

Bondens Crêperie och Lanthandel mit lokalen Köstlichkeiten

Söderköpings Brunn mit á la Carte Menü und einem großen Weinkeller

2. Tag: Söderköping – Norsholm oder Berg

– 13 Schleusen, 50 km -

In Mem fand 1832 die feierliche Eröffnung des Göta-Kanals statt. Sie durchfahren nun eine liebliche Landschaft und passieren den See Asplången. Hinter Norsholm durchfahren Sie den See Roxen bis nach Berg.

Im Westen der Marina von Söderköping sehen Sie ein Kunstwerk von Eva Fornåå „Rabbit Crossing“ – eine Gruppe von Kaninchen aus Bronze steht je auf einer Kanalseite.

Tip: Die Schleuse Brådtom mit Café ist ein hübscher Ort für eine kleine Pause. Für die Kinder gibt es Kaninchen, Katzen, Hunde und Hühner zu bestaunen. Kapten Bille in der Marina Norsholm bietet eine große Auswahl an Gerichten. Bei Brittas och Lennarts Nära Kött gibt es Fleischgerichte und einen Fleischmarkt. Im alten Schleusenwärterhaus gibt es außerdem ein kleines Café.

Nachdem Sie den Roxen-See durchquert haben, gelangen Sie zu der bekannten Schleusentreppe von Berg mit ihren sieben terassenartig aufeinanderfolgenden Schleusen.  An der unteren Mole steht die neun Meter hohe Skulptur „Dubbelgångaren“ von Kent Karlsson. Fußläufig von der Berg-Marina aus zu erreichen ist das Vreta Kloster, das älteste Kloster Schwedens, das 1162 gegründet wurde. Die gut erhaltene Kirche des Vreta Klosters wurde 1289 geweiht und noch heute werden hier Gottesdienste abgehalten.
Rechts der Schleusentreppe am Roxen finden Sie einen Sandstrand zum Baden. Außerdem können Sie in der Marina Minigolf spielen. Ein exquisites Abendessen können Sie an den Terassentischen des Kanalkrogen in Berg einnehmen, ein leichteres Abendessen in Fröken Jennys Restaurant.

3 Tag: Berg – Borensberg oder Borenshult

- 16 Schleusen, 34 km -

Die heutige Etappe beginnt mit der größten Sehenswürdigkeit des Kanals, der Carl Johan Schleusentreppe mit ihren sieben Schleusen. Um insgesamt 18 Meter werden die Schiffe hier herauf bzw. heruntergeschleust. Nach der Doppelschleuse in Oscar, Berg, Brunnby und Heda sowie dem Aquädukt in Ljungsbro befahren Sie einen längeren Kanalabschnitt gänzlich ohne Schleusen.
Auf keinen Fall sollten Sie es versäumen, den etwa 1 km von der Marina in Ljungsbro/Malfors gelegenen Cloetta factory Chocolate Shop zu besuchen. Öffnungszeiten bitte vorher unter Tel. 013-285375 erfragen. In der Marina von Malfors können Sie einen Kaffee in Malfors Café genießen.
An der östlichen Brücke von Ljung können Sie die alte Allee aus dem 18. Jahrhundert sehen, die zu Schloss Ljung führt. In den Sommermonaten kann das Schloss besichtigt werden. Nähere Infos unter http://www.gotakanal.se/de/144372/Schloss-Ljung/
Brunneby Gård ist heute eine Mosterei, deren Garten bis zum Kanal hinunterreicht. Es gibt eine hübsche Kirche von 1269 dort, ebenso können Most und Marmelade im Hofladen erworben werden. (http://www.brunnebymusteri.se/)
Neben der Schleuse in Borensberg steht das 100 Jahre alte Göta Hotell, das laut White Guide als eines der besten Restaurants von Östergötland gilt und hochkarätige kulinarische Erlebnisse bietet. Kanalstugan an der Brücke stellt Werke regionaler Künstler aus und verkauft diese auch. Der Tjuff-Tjuff  Delfin des Künstlers Jonas Hellström ist eine 50 Meter lange Wasserskulptur in Borensberg, die die Schwimmbewegungen eines Delfins imitiert, mit fünf spritzenden Sprüngen.  Auch freut sich der Schleusenwärter in Borensberg über Unterstützung beim Öffnen und Schließen der Schleusentore durch Erwachsene oder Kinder, denn die Schleuse ist handbetrieben.
Auf diesem Kanalabschnitt werden Sie hin und wieder Schafen begegnen, die das Gras kurz halten. Es sind Angestellte der Göta Kanal Company und sollten daher bei ihrer Arbeit nicht gestört werden.
Die Marina Borensberg ist ruhig gelegen, einige kleine Restaurants finden Sie in der Nähe. Ebenfalls nur wenige hundert Meter von der Marina entfernt befindet sich das Strandbadet des Boren-Sees. Fragen Sie in der Touristinformation nach dem Weg. Die Nacht verbringen Sie in der Marina von Borenshult. Wenn Sie morgens früh aufstehen, können Sie auch in Borensberg übernachten.

4. Tag: Borenshult – Motala (Vadstena)

– 6 Schleusen, 44 km -

(Bleiben Sie in Motala, fahren Sie bis nach Vadstena oder überqueren Sie den Vättern bis nach Karlsborg)
Starten Sie um 08.00 h mit der Durchfahrt der Schleusentreppe von Borenshult. Diese Schleusentreppe ist die zweitgrößte Schleusentreppe des Göta-Kanals, mit fünf Schleusen. Das Durchschleusen ist wirklich spannend und vielleicht statten Sie der Eisdiele auch noch einen zweiten Besuch ab, während Sie warten.
Nachdem Sie 15,3 Meter hinaufgeschleust worden sind, fahren Sie durch die Old Motala Industrial Area, die von Baltzar von Platen 1822 als Reparaturwerkstatt für die Kanalkonstruktion gebaut wurde.
Der Stadthafen von Motala ist eine der bekanntesten Marinas am Kanal. Wenn Sie gerne schwimmen, sollten Sie unbedingt Varamobaden, den größten Seestrand im Norden, aufsuchen. Auch für Familien ist dieser Strand perfekt: 5 km Sandstrand mit langezogenem Flachwasserbereich. Am einfachsten ist es, wenn Sie von der Marina aus den Bus nach Varamon nehmen. Versuchen Sie nicht, dort anzulegen, es ist zu flach. Weitere Informationen erhalten Sie in der Touristinformation im Hafen.
In der Nähe der Marina, im Stadsparken, gibt es einen Spielplatz für die Kleinen, im Hafen gibt es für die Kinder Baby Nessie, die es ihnen erlaubt, auf ihren Rücken zu klettern.  Der Stadthafen von Motala ist nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, wo Sie Geschäfte, Restaurants etc. vorfinden.  Auch im Hafen gibt es einige Restaurants, z.B. Hamnkrogen, Restaurang Wettern, Brasserie Nostalgi und Café Hamnpiren.

Lohnenswert:

Versäumen Sie nicht Schwedens berühmtes Motor-Museum, das Motala Motormuseum, zu besuchen. Es erwarten Sie 2000 m² pure Nostalgie (http://www.motormuseum.se/).

Wenn Sie nach Vadstena weiterfahren: Motala – Vadstena, 17 km, 2 Stunden Fahrzeit
Vadstena ist eine hübsche kleine Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten, z.B. dem Schloss von König Gustav Wasa, der Kathedrale von St. Birgitta etc.
Anlegeplätze gibt es im Besucherhafen im Wassergraben des Schlosses, was von den Besuchern sehr geschätzt wird. Normalerweise gehört Vadstena nicht zum Göta-Kanal und deshalb wird eine Liegegebühr erhoben, aber mit einem Gruß von Pontus liegen Sie evtl. kostenfrei.

5. Tag: Motala (Vadstena) – Karlsborg (Forsvik)

Überquerung des Vättern 32,5 km, um 18.00 h öffnet die Straßen-Brücke in Karlsborg, kontrolliert durch die Schleuse Forsvik, ggf. Weiterfahrt nach Forsvik 7,4 km

Bei der heutigen Etappe fahren Sie über den Vättern, den zweitgrößten See Schwedens. In Karlsborg beherrscht die imposante Zitadelle von Karlsborg das Stadtbild. Wenn Sie den See Böttensjön überqueren, kommen Sie nach Forsvik, wo der Raddampfer Eric Nordevall II beheimatet ist.

Versäumen Sie es nicht, die Zitadelle in Karlsborg zu besichtigen. Mit einem Umfang von 5 km gehört sie zu einer der größten Konstruktionen Europas. Bestaunen Sie die faszinierenden Gebäude, besuchen Sie das Museum und nehmen Sie an einer historischen Abenteuertour teil, die mit Effekten und Überraschungen aufwartet und alles andere als gewöhnlich ist.
Im Hafen von Karlsborg finden Sie eines der besten Restaurants von Schweden, das Idas Brygga, das ein hohes Ranking im White Guide erzielt hat. Das traditionelle Kanalhotellet serviert à la Carte Gerichte  - Kanalausblick inbegriffen. Karlsborg ist außerdem bekannt für seine gemütlichen Cafés, z.B. Nymans Café, Café Tant Lotta und Soldathems Caféet. Wenn Sie Räucherfisch mögen, sollten Sie Klangahamns Fisk im Hafen einen Besuch abstatten, um vom leckeren Fisch zu kaufen.
Sie können die Nacht in Karlsborg verbringen oder nach Forsvik weiterfahren. Die Fahrzeit beträgt etwa 1 Stunde.

6. Tag: Forsvik – Töreboda

– 2 Schleusen, 1 See, 39 km -

Verlassen Sie Forsvik gegen 09.00 h. Die Schleuse von Forsvik ist die älteste Schleuse des Kanals und wurde 1813 gebaut. Sehen Sie hier ein altes, interessantes Industriegebiet, welches Sie mit einer Führung der Forsviks Bruk und dem Besuch des Raddampfers Eric Nordevall II beschließen können. Forsviks Café & Mat an der Schleuse serviert Gaumenfreuden wie Saibling aus dem Vättern mit Kaviar-Sauce, Schleusenwärters geräucherte Felchen mit Dillkartoffeln, frisch gebackene Zimtbrötchen, herzhaften Möhrenkuchen etc.
Hinter Forsvik befahren Sie einen hübschen Kanalabschnitt, den Viken-See, mit schmalen Durchfahrten, Wäldern und kleinen Inselchen. Die Schleuse in Tåtorp ist nach wie vor von Hand betrieben. Kurz hinter Tåtorp fahren Sie an einem der letzten Wasserkunstwerke, Bianca Maria Barmen’s Skulptur Pojken (der Junge), die Bezug auf eine historische Begebenheit, den Transport eines Obelisk nach Lanthöjden in den frühen 1820ern, nimmt, vorbei. Der Obelisk wurde errichtet, um den höchsten Punkt des Kanals, 91,8 m über dem Meeresspiegel, zu markieren. Der Flussabschnitt, der nach Töreboda führt, ist von grünen Wäldern und Weideland umgeben und ist schleusenfrei.
In Töreboda gibt es einen beheizten Pool, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, ebenso die kleinste Seilfähre Schwedens, die Lina, die manuell 24 m über den Kanal gezogen wird, und das schon seit etwa 100 Jahren. Die Fahrt dauert etwa 20 Sekunden und kostet 1 Krone.

7. Tag: Töreboda – Sjötorp

– 19 Schleusen, 19 km -

Das Hajstorp-Schleusengebiet ist eine bekannte Touristenattraktion, wie auch die Riksberg Schleusen. Nach dem Passieren des Norrqvarn Hotel erreichen Sie Lyrestad. Der letzte Abschnitt Ihrer Kanalfahrt ist das Abwärtsschleusen nach Sjötorp, einer hübschen Kanalstadt am Vänern-See.
Im Hajstorp-Schleusengebiet wurde ein Gedächtnisstein errichtet, der an die Eröffnung des Västra Götaland als Teil des Göta-Kanals 1822 erinnert. Das ursprüngliche Kanal-Warenhaus, das Kanalmagasinet in Hajstorp, beherbergt die größte Auswahl an Kunsthandwerk am Kanal.
Norqvarn bietet mit dem Mini-Kanal, verwunschenen Baumstümpfen etc. ein Paradies für Kinder. Das Restaurant am Norrqvarn Hotel serviert à la Carte Gerichte direkt am Kanal. Hier gibt es hervorragendes Essen in einer entspannten Umgebung. Auch gibt es einen 500 m langen Kulturrundgang, auf dem gezeigt wird, wie die Kanalkonstruktion in Norrqvarn von Statten ging.
Nachdem Sie das Norrqvam Hotel passiert haben, gelangen Sie nach Lyrestad. In der Marina von Lyrestad gibt es noch ein altes Warenhaus, das Hamnmagasinet, in dessen Obergeschoss sich ein örtliches Museum befindet. Ein Tasse Kaffee können Sie sehr schön im Kaptenskan genießen.
Nachdem Sie die Schleusen abwärts, nach Sjötorp, hinter sich gebracht haben, können Sie in Sjötorp geräucherten Lachs in Maltes Fisk och Delikatesser kaufen. Kajutan und Kanalkrogen sind zwei an den Kanal angrenzende Restaurants ohne besondere Finesse. Café Baltzar bietet eine Auswahl an Tee und Kaffee in netter Atmosphäre. Wer mag, kann ein Fahrrad in Sjötorps upplevelscenter mieten und eine Radtour am Kanal unternehmen.  Oder Sie probieren Kanalbolaget’s Holz-Sauna – reservieren können Sie diese beim Schleusenwärter in Sjötorp.
Für Kanal-Enthusiasten ist das Kanal-Museum am Werft-Bassin ein Muss. Bengt Olson’s Granitskulptur Water Stairs wurde zu Ehren des 175 jährigen Bestehens des Göta Kanals ebenfalls dort errichtet.

8. Tag: Sjötorp

Nun heißt es Abschied nehmen. Wir erwarten Sie im oberen Bassin (zwischen Schleuse 2-3 und 4-5) um 15.00 h. Bitte schleusen Sie nicht herunter zum Vänern.

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